| Flach, leicht und schnell.
Das ist wohl die treffendste Beschreibung für dieses Fahrzeug.
Der Renault R8 war einst die Basis für diese flache Flunder.
Der A110 war aber nie ein Spaßmobil sondern ein kompromißloses Sportgerät für Kenner und vor allem für Könner.
Der A110 hatte eine spartanische Ausstattung, war insgesamt schlecht verarbeitet und besaß eine unzuverlässige Technik.
Außerdem hatte das Fahrzeug ein äußerst gewöhnungsbedürftiges, giftiges Fahrverhalten.
Es war bekannt als gefährliche Heckschleuder die keinen Fehler verzieh.
Aber in der Hand von Könnern die den "Drift" beherrschten schuf es Weltmeister.
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1971 und 1973 wurde der A 110 Rallye- Weltmeister.
1973 war das Jahr der "blauen Reiter". Bei der Rallye Monte Carlo waren fünf Alpine unter den ersten sechs Plätzen.
(nur Platz 4 ging an Hannu Mikkola auf Ford Escort)
Das oben abgebildete Polistil Modell mit der Startnummer 18 ist das Siegerfahrzeug der "Monte" von 1973.
(Jean Claude Androuet / Michele "Biche" Petit)
Der A110 war ein giftiger Rennzwerg der den Porsche's der damaligen Zeit das Fürchten lehrte.
Nicht umsonst wurde der A110 im damaligen Verkaufsprospekt "petite bombe" genannt. |